Rendite unabhängig vom Marktumfeld
Aktive Allokation in alternative, liquide und vollregulierte Investmentfonds bei überschaubarem Risiko
Diese Strategie der FiNet Asset Management GmbH richtet sich an Kunden, die eine Rendite relativ unabhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten suchen und eine Affinität für "Alternatives" haben. Weitere Infos gerne auf Anfrage.
Profitieren Sie von unserem aktiven Anlagemanagement schon ab einer Einmalzahlung von 5.000 Euro. Entnahmepläne sind ab 30.000 Euro möglich.
Und in diesem Video stellt sich die FFB, unsere Abwicklungsplattform, vor.
Hier die Eckdaten
- ab 5.000 Euro bei Einrichtung eines Sparplanes von mind. 100 Euro
- ab 30.000 Euro Einmalanlage ist ein Entnahmeplan möglich
- Kein Agio
- Keine Transaktionskosten
- zwischen 25 und 45 Euro inkl. MwSt. Depotgebühr plus 0,15% "Systemgebühr" der FFB
- Vermögensverwaltungsgebühr: 1,30% p.a. zzgl. 19% MwSt.
- Bestandsprovisionen („Kick-Backs“) werden mit 25% Abgeltungssteuer versteuert und dem Depot quartalsweise wieder rückvergütet
- Vierteljährliches Reporting
Performance (Stand 30.09.2026)
| Strategie | Sep 26 | Q3/26 | Q2/26 | Q1/26 | 2026 |
| FAM Alternatives | 0,49% | 0,24% | 2,83% | 0,09% | 3,18% |
Kommentar für den September 2026
Mein Name ist Bond. US-Bond!
Anleihen waren im September die Hauptdarsteller. Und anders als im Film wurde dieser Bond nicht geschüttelt, sondern verkauft. Die Zinsen stiegen auf beiden Seiten des Atlantiks, teils auf Niveaus, die man seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Die Inflation und schwindendes Vertrauen lassen 10jährige US-Staatsanleihen inzwischen mit knapp 5,3 % rentieren, deutsche Bundesanleihen mit 3,5 % und französische OATs liegen bei etwa 4,6 % - die Differenz zu Bundesanleihen ist mit 1,1 % so hoch wie seit 2012 nicht mehr. Erinnerung an „Griechenland“ werden wach ....
Um die Inflation zu bekämpfen, erhöhte die EZB erhöhte am 10. September den Einlagensatz auf 2,50 %. Wenige Tage später zog die Fed nach und hob ihren Zielkorridor um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 - 4,00 % an. Treiber ist weniger die Konjunktur als der Energiepreisschock durch den Nahost-Konflikt, der die Inflation länger über dem Ziel von 2 % halten dürfte. Rohöl der Sorte Brent stieg im September um weitere 7,95 % auf knapp 98 US-Dollar. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus rund 61 %.
Bei der Künstlichen Intelligenz wechselte das Thema vom Modellrennen zur Agenten- und Sicherheitsphase. Berichte über KI-Systeme, die in Tests unerwartet autonom handelten oder technische Grenzen umgingen, häuften sich. OpenAI verschob ein leistungsfähigeres Modell aus Sicherheitsgründen. Am 30. September unterzeichneten OpenAI, Anthropic, Google, Meta, Nvidia und xAI ein gemeinsames US-Sicherheitsabkommen mit internen Kontrollen, externen Audits und Aufsicht auf Board-Ebene. Es ist allerdings freiwillig und rechtlich nicht bindend. Die Frage lautet nicht mehr nur, welches Modell klüger ist, sondern welcher Agent was tun darf.
Gleichzeitig wird KI zur Kapital- und Infrastrukturfrage. OpenAI verhandelt laut Reuters über eine Finanzierung bei rund 1,4 Billionen US-Dollar Bewertung. Anthropic plant laut IPO-Prospekt über zehn Jahre mindestens 518 Milliarden US-Dollar für Infrastruktur, davon sind rund 80 % nicht oder nur eingeschränkt kündbar. Der Engpass ist zunehmend physisch: Strom, Netze, Kühlung. Die Frage nach der Finanzierbarkeit, die uns schon im Juli beschäftigt hat, bleibt damit auf dem Tisch.
In Deutschland gab es überraschend gute Nachrichten. Das ifo Institut hob seine Wachstumsprognose für 2026 von 0,8 auf 1,4 % an, die Gemeinschaftsdiagnose der führenden Institute erwartet 1,3 %. Das Fundament bleibt aber schmal: hohe Energiepreise, schwacher Konsum, die Probleme der Autoindustrie und zurückhaltende private Investitionen. Für 2027 rechnen die Institute mit 1,1 %, für 2028 nur noch mit 0,4 %. Dazu kommt der „China Shock 2.0“, wie ihn die EZB nennt. China ist heute Kunde, Lieferant und direkter Wettbewerber zugleich, gerade bei Maschinen und Transportausrüstung. Wir sehen deshalb eher eine selektive Erholung in Bereichen wie Infrastruktur, Elektrifizierung, Automatisierung und spezialisierten Investitionsgütern als einen breiten Aufschwung.
Aber nun zu den Märkten. Zinsen und Energiepreise belasteten vor allem europäische und kleinere Werte. Der DAX verlor -4,03 % und hatte damit seinen schwächsten Monat seit März. Der MDAX (-5,75 %) und der Euro Stoxx 50 (-2,35 %) gaben ebenfalls nach. In den USA hielten die KI-Titel dagegen. Der Nasdaq 100 legte um 3,23 % zu, der S&P 500 gab leicht um -0,45 % nach. Der zinssensible Russell 2000 verlor dagegen -5,40 %. Globale Aktien in US-Dollar sanken um -1,31 %. Weil der US-Dollar gegenüber dem Euro um 2,48 % zulegte, blieb für Euro-Anleger ein Plus von rund 1,2 %. Schwellenländer verloren in US-Dollar 0,84 %, in Euro gewannen sie rund 1,7 %. Der Nikkei stieg um 0,67 %, Shanghai A gab um 3,62 % nach.
Der Rentenmarkt hatte einen sehr schwachen Monat. Der deutsche REX verlor -1,96 % und damit so viel wie seit September 2022 nicht mehr. Im dritten Quartal steht ein Minus von -3,03 % zu Buche, seit Jahresbeginn sind es -2,03 %. Auch die Edelmetalle korrigierten nach dem starken August kräftig: Gold gab um -6,54 % auf rund 4.157 US-Dollar nach, Silber um -9,23 %. Höhere Zinsen und ein fester Dollar sind dafür ein klassischer Gegenwind. Der VDAX stieg um 7,87 %. Auf Jahressicht liegen globale Aktien in Euro weiterhin rund 14,7 % im Plus, der DAX mit 2,89 % deutlich dahinter.
Von der Volatilität im September konnte unsere Strategie profitieren. Der Monat war mit einem Plus von 0,49% gut, obwohl 9 von 20 Fonds einen negativen Beitrag hatten. Das Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Aktien (long/short/marktneutral/): 0,29%
Merger Arbitrage: -0,01%
Renten: -0,09%
Volatility: -0,05%
Macro: -0,09%
CTA: 0,54%
Gold und Crypto: -0,06%
Cat-Bonds: 0,03 %
Attribution

Änderungen/Anpassungen in der Strategie
Wir haben keine Änderungen vorgenommen.